Heute im Interview: Christoph Schieder, 103-facher Volleyball-Nationalspieler und Präsident des Bayerischen Volleyball-Verbands.
Barista: Du bist kürzlich mit der früheren Volleyball-Nationalspielerin Tanja Hart-Schneider mal wieder im Nationaltrikot aufgelaufen. Was war da los?
Christoph Schieder: Nachdem adidas seit März 2025 bereits offizieller Ausrüster im Beach-Volleyball ist, tragen nun auch die deutschen Volleyball-Nationalteams in der Halle wieder die drei Streifen und knüpfen damit an eine gemeinsame Geschichte aus den 80er- und 90er-Jahren an. Für die Launch-Kampagne brachte adidas die Stars von damals mit den Spieler*innen von heute und morgen zusammen. Es ging los mit der Frage, wer noch Trikots aus der alten adidas-Zeit hat. Weil ich davon noch mehrere hatte und einer der ersten war, die geantwortet haben, fiel die Wahl wohl auf mich.
Wie findest du die Rückkehr zu adidas als Ausrüster der Nationalmannschaft?
Nennt mich vielleicht altmodisch: Aber, ich finde es einfach großartig, wenn eine deutsche Nationalmannschaft einen deutschen Ausrüster hat. Außerdem bin ich mit dieser Marke groß geworden. Die neuen Trikots sehen nicht nur super aus. Dadurch, dass sie ärmellos sind, sind sie auch innovativ. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir das schon mal hatten. Im Gegenteil: Ich wurde auch schon darauf angesprochen, dass da doch noch die Ärmel fehlen! Nein, das gehört so!
Wie war die Resonanz auf die Social-Media-Kampagne zum neuen Trikot und welche Learnings kann man daraus für den Sport mitnehmen?
Die Kampagne läuft jetzt schon eine Weile und wird auch noch paar Monate weitergehen. Ich kenne jetzt keine Kennzahlen dazu, werde aber persönlich sehr häufig darauf angesprochen. Grundsätzlich ist Social Media aus einer zeitgemäßen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Hier haben wir im Sport meiner Meinung nach noch Nachholbedarf.
