München 20XX: Nach der Nominierung ist vor Olympia
Richtungsentscheidung für den Sportstandort Deutschland und Bayern: Bei der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung im Kurhaus von Baden-Baden votierten am Samstag 42 olympische Sportverbände sowie das Präsidium und persönliche Mitglieder des DOSB mit 91:50 Stimmen für München als deutscher Bewerber um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 – gemeinsam mit Kiel als Segelstandort. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will voraussichtlich im Sommer 2029 über den Ausrichter für die Spiele 2036 entscheiden. Für 2040 und 2044 steht noch kein Zeitpunkt fest.
Florian Geiger, 1. Vorsitzender von TEAM Sport-Bayern und Präsident des Bayerischen Ringer-Verbandes, begrüßt im Namen der Sportfachverbände im Freistaat die DOSB-Entscheidung für die Olympiabewerbung Münchens: „Die Nominierung ist die Bestätigung für all das bisher Geleistete und weist zugleich die Richtung für das, was nun im und für den Sport zu tun ist.“ Geiger vergleicht den konkret werdenden weiteren Bewerbungsprozess mit einer Wettkampfvorbereitung im Spitzensport: „Nach der Qualifikation für einen großen, internationalen Wettkampf liegt für Sportler und ihre Teams der ganze Fokus auf Leistung und das Erreichen eines großen Traums. Das setzt oft ungeahnte Kräfte frei.“ München und Bayern habe beste Voraussetzungen, um auf den Olymp zu kommen und dort erfolgreich zu sein. „Um die nächsten Schritte zu gehen, muss nun die volle Konzentration auf die Bereitstellung von personellen, trainings- und sportwissenschaftlichen Ressourcen, auf planbaren Förderkulissen sowie eine entsprechende Infrastruktur mit zukunftsfähigen Sportstätten liegen.
Mit einem klaren Ziel vor Augen, geht die Arbeit um die Olympiabewerbung nun erst richtig los“, erklärt Florian Geiger. „Gemeinsam mit dem Freistaat und der Stadt kann aus dem olympischen Traum etwas wirklich Großes werden, TEAM Sport-Bayern bietet dazu jegliche sportfachliche Unterstützung an – aus der Praxis für die Praxis.“